Die Wertschätzungs-Ausstellung wurde von Anfang an so konzipiert, dass sie mit fast allen räumlichen Situationen zurecht kommt. Die einzelnen Elemente der Stationen können enger oder breiter aufgestellt werden und passen damit sowohl in große Foyers als auch in enge Gänge.
Mitarbeiter dürfen und sollen skeptisch sein. Wer kann sich schon etwas unter einer "Wertschätzungs-Ausstellung" vorstellen. Oft hören wir Sätz in der Art: "was ist ihnen da wieder eingefallen?" Die Stärke der Wertschätzungs-Ausstellung ist, dass sie niemanden dazu verpflichtet, von 09:00 bis 17:00 Uhr "Wertschätzung" zu machen, weil die Ausstellung für 3 Wochen im Unternehmen ist. Skeptische Mitarbeitende haben also die Möglichkeit, in den ersten Tagen zu beobachten, was an den Stationen passiert. Es hat sich gezeigt, dass sich spätestens nach 3-4 Tagen, wenn die ersten mutigen die Stationen benutzt haben, eine positive Dynamik entwickelt.
Das hängt von 3 Faktoren ab: von der Anzahl der Standorte, von der Anzahl der Mitarbeitenden und von der Anzahl der Führungskräfte. Daraus ergeben sich die Anzahl der Workshops im Anschluss an die Ausstellung. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit bei uns eine Train-the-Trainer-Ausbildung zu machen, über die sie die Skills erwerben, die Workshops selbst durchzuführen - zu empfehlen vor allem für große Organisationen. Der Kostenrahmen bewegt sich zwischen 50 und € 85 je Mitarbeitendem. >> Stellen Sie einfach eine unverbindliche Anfrage.
Grundsätzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Stationen "missbraucht" werden. Es gibt - im Gegensatz zu Workshops - keine oder kaum "Kontrolle" durch andere. Genau das ist in unserem Lernkonzept eine der großen Stärken: Die Ausstellung lädt viele zum unbeobachteten Spielen, Lernen und Diskutieren ein, ohne Befürchten zu müssen etwas falsch zu machen. Wir wurden zum Beispiel in der Entwicklungsphase von mehreren Seiten davor gewarnt, die Bitte-Danke-Tür aufzustellen. Die Befürchtung war, dass Menschen blöde Dinge drauf schreiben könnten oder sich über Kollegen auslassen könnten. In den bisher rund 30 Ausstellungs-Projekten, gab es noch keine einzige respektlose oder beleidigende Bemerkung. Im Gegenteil: Auf 90% der Türen waren auf der Danke-Seite mehr Beiträge als auf der Bitte-Seite.
Wertschätzung ist auch ein wichtiger Produktivitätsfaktor für Unternehmen. So sind Menschen, die in einem wertschätzenden Umfeld arbeiten, sind signifikant motivierter. So zeigt zum Beispiel die aktuelle Studie "Lebenswerte Arbeitswelt" der Uni Graz (Paul Jimenez, 2015), dass der Anteil der hoch-engagierten Mitarbeitenden in Betrieben, die sich aktiv um Wertschätzung kümmern, bei 52% liegt. Gegenüber 11% Engagierten bei Unternehmen, die ein nur sehr geringes Augenmerk auf Wertschätzung legen. Die wertschöpfenden Einflüsse von Wertschätzung sind wissenschaftlich vielfach belegt. >> Mehr dazu erfahren

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